Velotour vom 20. / 21. August 2011
20.08.2011 - 21.08.2011


Verfasser: Ursi, Werni und Jutta
Teilnehmer: .
Ort/Region: .

Photos:
  

Am Samstagmorgen um 07.00 Uhr bei strahlendem heissen Sommerwetter trafen wir uns gutgelaunt beim Coop Parkplatz. Der Wetterbericht ganz nach dem Motto „wenn Engel reisen“ trug natürlich zur guten Stimmung bei.

Samstag 20.08.2011


Gruppe Lucy

Die Route 1 führte uns an diesem wunderbar sonnigen Tag auf direktem Weg zum Bahnhof Rapperswil, wo uns Gaby bereits schon erwartete und unsere Bikes im Bus unterbrachte. Um uns noch ein Wenig zu stärken, ging es noch kurz in das Bahnhof-Café wo wir uns ein Gipfeli und ein Kaffee genehmigten. Maj, war das herrlich, … bis wir feststellten, dass der Zug gleich ohne uns losfahren wird! Uff, gerade noch geschafft! Mit dem Zug fuhren wir bis Affoltern am Albis. Von da aus radelten wir in angenehmem Tempo bis nach Scherz, wo es dann was Leckeres zu essen gab.

Am Nachmittag führte uns der Weg entlang der Aare in Richtung Döttingen. Wir haben es so richtig genossen bei diesen hohen Temperaturen, die meisten KM im Schatten der wunderschönen Baumallee zu verbringen. Einfach Traumhaft! Von Tiengen aus ging es noch die letzten paar Meter bis nach Breitenfeld hinauf. Diese Höhenmeter trieben unser Puls dann doch noch so richtig in die Höhe. Nach unserem Tagestotal von rund 80 Km war dann die Freude auf eine herrlich erfrischende Dusche im Hotel riesig!


Gruppe Max

Die Gruppe 2 hat am meisten Teilnehmer, es sind unser Guide Max, dann Ueli, Franziska, Willy, Cornelia, Marliese, Hansruedi und Werni. Wir fahren gleich vom Baucenter los, über den Seedamm bis Pfäffikon. Max verkündet mit schelmischem Lächeln, dass wir ihm melden sollen, wenn es zu schnell oder zu langsam ist, es werde aber nichts nützen!

Bis Samstagern nehmen wir die Hilfe der SOB in Anspruch, dann ziehen wir über die bekannte Hirzeler Hügellandschaft, am Golfplatz vorbei, und legen dann bis Sihlbrugg ein richtiges Downhill in die Pedalen. Autos überholen uns keine mehr. Die drei mit den Mountain-Bikes und der kleineren Übersetzung lassen sich im Sog der Gümmeler ziehen. Unten angekommen in aller Frische wird gleich zur Kenntnis genommen, dass es bis Hausen wieder aufwärts geht. Herrlich geht der Blick ins Zugerland, zum See, zur Rigi, dem Pilatus und noch viel weiter. Nach Kappel gleiten wir fast unaufhörlich abwärts, durch kühle Wälder, friedlich verträumte Dörfer, an üppigen Feldern vorbei und treffen beim Kaffeehalt in Jonen auf die andern Gruppen. Auf der Terrasse vom Rest. Kreuz geniessen wir die erste Rast. Gemeinsam fahren wir anschliessend alle zusammen der Reuss entlang, queren das historische Städtchen Bremgarten und erreichen bei herrlich warmem Sonnenschein Mellingen, wo uns Verwandte von Max und Lucy mit einem Apéro bei der Kirche überraschen. Nach einem Prosecco oder Gläschen Weisswein sind wir alle froh, dass es bis zur Mittags-rast in Scherz nicht mehr weit ist. In ruhiger, angenehm kühler und friedlicher Umgebung weit ab jeglichen Autoverkehrs geniessen wir das Mittagsessen auf der Terrasse vom Rest. Löwen. Vieles gibt es zu berichten, erwähnt bleibt hier nur Ueli’s letztjähriges Erlebnis von einem Helikopterabsturz. Mitten in seiner dramatischen Erzählung bricht ein Stuhlbein und Ueli sitzt am Boden.

Mit vollen Bäuchen geht es vorerst mal abwärts, wir queren die Aare, und weiters ziehen wir über Thalheim Richtung Staffelegg. Nun wird es hart, unaufhörlich geht es aufwärts, unter gleissender Sonne, Nachmittagshitze, kein Wind, erbarmungslos. Die Distanzen zwischen einzelnen Fahrern wird grösser. Zum Glück legt Max auf der Passhöhe eine Pause ein. Verschwitzte Gesichter freuen sich aber schon auf die Abfahrt. Unerwartet ist unsere Strasse gesperrt wegen Bauarbeiten, doch wir müssen da durch. An Baumaschinen vorbei finden wir unseren Weg auf frischem Asphalt. Die Gümmeler sind anschliessend mit der Reinigung ihrer schmalen glatten Pneus beschäftigt, während die Biker das genüsslich mitverfolgen.

Bergab in wunderschöner Landschaft fahren wir über Herznach, Effingen, Bözen bis Elfingen. Ab und zu wird die Stille von einer Schiess-Anlage unterbrochen. Und schon geht es wieder happig aufwärts. Ein Steilstück im Wald bringt uns auf eine Anhöhe, wo es anschliessend zum Rhein hinuntergeht. Langsam schwinden die Kräfte. Und zu all dem hat Ueli auch noch einen Nagel eingefangen und muss den Schlauch wechseln. Auf der Hauptstrasse rheinaufwärts fahren wir bis zum Atomkraftwerk, wo die letzte Rast vor dem Endspurt eingelegt wird. So viel Wasser getrunken aufs Mal habe ich noch selten. Die fröhliche Verkündung von Max: Das Hotel liegt dann 150-200m oberhalb Tiengen auf einem Aussichtspunkt!....
Doch nach der Rast geht es bald wieder besser, bei Koblenz queren wir den Rhein und auch gleich die Grenze. Wir fahren zügig durch die Fussgängerzone von Tiengen (Hilfloser Ruf einer Servierdüse: Fahrräder sind hier nicht gestattet), und nehmen den letzten Berg in Angriff. Nach einer Fahrt von 134km und 1300 Höhenmetern haben wir das Hotel Hirschen in Breitenfeld erreicht. Die andern zwei Gruppen sind schon hier. Wir waren ungefähr 6 Std. und 35 Min. im Sattel bei einem Durchschnitt von 21 km/h.
Sofort unter die Dusche!


Gruppe Koni

Los gings mit erstem Halt in Biberbrugg wo wir eigentlich auf die zweite Gruppe treffen sollten doch die waren uns bereits davongefahren. Glücklicherweise trafen wir kurz vor dem Znüni in Jonen die „Ausreisser“ wieder. Danach gings gemeinsam flott weiter bis zum Mittagessen. Zur grossen Ueberraschung wartete aber unterwegs ein hübsch hergerichteter Apero an einem lauschigen Plätzchen auf uns! Grund genug um anzuhalten und das erstemal so richtig anzustossen!

Das Mittagessen im Restaurant Löwen in Scherz war kein Scherz sondern mit viel Liebe zubereitet. Alle waren froh auch ihre Wassertanks wieder voll auffüllen zu können. Das Wetter trieb uns Schweissperlen in Bächen aus den Poren.
Gemeinsam gings weiter bergauf und bergab. Den Bötzberg mal mit dem Rad, das war für mich ein spezielles Erlebnis. Die gutgewählte und professionell geführte Tour war bis jetzt phänomenal! Trotzdem waren alle froh, als wir nach kurzem Zvierihalt und doch noch einigen schweisstreibenden Höhenmetern die gutgelaunte Gaby vor dem Gasthof Hirschen erblickten. Unser Etappenziel!

Nach Apero und üppigem, sehr gutem Essen, einigen Litern Wasser usw. sanken wir müde aber glücklich in unser gemütliches Bett!


Sonntag, 21.08.2011

Gruppe Lucy

Am nächsten Tag fiel der Startschuss um 9.45 Uhr. Der Weg führte uns entlang des Rheins in Richtung Kaiserstuhl und weiter auf die Glattroute.
Das sich dann plötzlich eine Schraube, nur ein paar Meter neben Gabys Streckenposten, in Heidi’s Hinterrad bohrte, würde ich sozusagen als ein „unglücklicher Glücksfall“ bezeichnen!!! Denn wir waren froh, dass dies nicht sonst wo passiert ist. So konnten wir Heidi, samt ihrem Bike, in den Bus „verladen“. ;O)
Weiter ging‘s mit einem kurzen Zwischenhalt bis nach Glattbrugg, wo wir dann mit etwas Verspätung das Mittagessen geniessen konnten. Nach dem Essen waren wir dann wieder vollzählig unterwegs. Die Strecke von Birmensdorf bis Wetzikon haben wir gemütlich im Zug verbracht. Der Velotransport hat einmal mehr hervorragend geklappt! In Wetzikon stand Gaby auch bereits schon mit dem Bus, damit wir dann auch gleich wieder weiter konnten. Unsere letzte Etappe führte uns nach Bubikon, wo wir uns alle im Restaurant beim Golfplatz zu einem Apero besammelten! Trotz denn rund 70 KM war auch der heutige Tag, so richtig zu geniessen!
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die tolle Organisation bei allen Beteiligten bedanken!
Es hat uns so richtig Spass gemacht!


Gruppe Max

Nach einem reichhaltigen Frühstück wird gepackt, die Velos und Bikes geschmiert, gepumpt und Wasser in die Behälter aufgefüllt. Bei wunderschönem Morgenlicht geniessen wir eine rasante Fahrt ins Tal, fahren durch Lauchringen und auf der andern Seite nach Küssnach hinauf. Eine Heuwagenladung voller Kinder mit leicht alternativen Eltern schauen uns oben verwundert zu. Bei Kaiserstuhl am Rhein geht es wieder über die Grenze. Leicht aufwärts führt uns die Nebenstrasse durch das einsame Bachsertal, links und rechts von bewaldeten Hügelzügen umgeben. Dann wird die Umgebung belebter, es folgen Steinmaur, Niederhasli, Oberhasli und Rümlang. Um viele Ecken und Kurven geht es Richtung Flughafen, den wir elegant halb umrunden bis Kloten. Alle Radwege sind bestens beschrieben. In kurzer Zeit haben wir unsere Mittagsdestination erreicht. Im Restaurant „Hans im Glück“ sind die Tische draussen fast alle an der prallen Sonne. Die Sonnenschirme müssen gesamthaft anders platziert werden. Trotzdem reicht der Schatten nicht überall hin.
Die Mittagsrast dauert etwas länger, da die Gruppe 1 verspätet eintrifft, einen „Platten“ zu verzeichnen hatte und auch die längere Wegstrecke bewältigte.
Die restliche Fahrt auf dem Weg Richtung Heimat führt uns ausgangs Kloten über einen bewaldeten Hügelzug, über Dietlikon, Brüttisellen, Kindhausen, Gutenswil, Wermatswil und Uster. Schön in der Höhe gleiten wir unter der heissen Sonne dahin, manchmal kühlt ein Wäldchen. In Uster wechseln wir das Tal und fahren über Mönchaltdorf, Unterottikon, Fuchsrüti, Wolfhausen zum Kämmoos. Am Golfplatz löschen wir unseren Durst. Es ist der letzte Halt vor Jona. Hier sind wir wieder alle beisammen. Die ersten verabschieden sich bereits hier. Den einen schmerzt der Hintern, den andern der Nacken und letzteren der Rücken. Doch alle sind glücklich zurück und um ein weiteres schönes Erlebnis reicher. Heute sind wir etwas weniger weit gefahren, so 102km mit 700m Höhendifferenz, waren 4 Std. und 55 Min. unterwegs, was dann einen Durchschnitt von 20,8km/h ergibt.


Gruppe Koni

Der zweite Tag startete wieder mit gutem Essen und viel Sonnenschein! Wir konnten uns auf einen weiteren schönen Radtag freuen!
Zuerst länger bergab und auch immer wieder bergauf. Mal steil, mal noch steiler… über den schönen Regensberg vorbei am Chatzensee direkt nach Zürich zum Hans im Glück wo auch schon ein wunderbares Mittagessen auf uns wartete.
Der Hitze wegen entschlossen wir uns gemeinsam auf der direkten Strecke auf den Weg nach Hause zu machen. Nach einer kurzweiligen Fahrt durchs Zürcheroberland waren alle froh, im Kämmos das wohlverdiente Bier in den Händen zu halten. Wir liessen bei guter Stimmung diesen tollen Tag ausklingen und schmiedeten schon Pläne fürs nächste Jahr.

Allen herzlichen Dank für die phänomenale Organisation. Es waren zwei unvergessliche Tage!!!
Es hat uns so richtig Spass gemacht!

Vielen Dank an Lucy, Max und Koni für die Ausarbeitung und Durchführung der Velotour, es war eine grosse Aufgabe für die drei, und alles hat geklappt, auch das Wetter hat bestens mitgespielt. Dank auch an Gaby für ihre Mithilfe und die Begleitung mit dem Bus.
Es war einfach eine Supertour! Bis zum Nächsten mal!

Ursi, Werni und Jutta










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