Tiefschneeplausch und Wellnessfreuden
01.03.2010


Verfasser: Kurt Betschart
Teilnehmer:
Ort/Region: Engadin, Zuoz

Photos:
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Ein verlängertes Touren- und Wellnessweekend führte eine Gruppe von Damen und Herren des Skiklubs Rapperswil ins sonnige und schneesichere Engadin.

Der erste Tag führte die Rapperswiler Tourenfahrer von Zuoz mit dem Sessellift zum Pizzet und nach einer kurzen Abfahrt und einem angenehmen, zweistündigen Aufstieg zum Piz Belvair auf 2822 Metern. Bei schönstem Wetter wurde die erste Gipfelrast „zelebriert“. Nach einer tollen Abfahrt durch wunderschöne Neuschneehänge und einigen unbeabsichtigten „Körperkontakten“ landete die Gruppe direkt beim Hotel.

Die Seele baumeln lassen
Das Hotel Castel in Zuoz, eigentlich eher ein Wellness- als ein rustikales Skifahrerhotel, bot allen Komfort für Erholung und Wohlbefinden. Einige der Mitreisenden hörten das Wort „Hamam“ zum ersten Mal und liessen sich von den Annehmlichkeiten des Angebotes überraschen. Auch das Nachtessen war von grosser Klasse und übertraf alle Erwartungen, das Frühstücksbuffet war äusserst reichhaltig, angerichtet auf zehn bis fünfzehn Quadrat-metern Tischfläche, eine wahre Augenweide. So gestärkt, konnten die Tourenfahrer vom Zürichsee getrost schwierige Unterfangen in Angriff nehmen.

Jeden Tag eine andere Tour
Am Sonntagmorgen führte die Gruppe per Auto ins Oberengadin, die Tour ging ab Stand-seilbahn Muottas Muragl zum Sattel unter dem Piz Muragl auf ca. 3000 Meter. Eine alte Standseilbahn weckte Nostalgiegefühle bei der Gruppe, der Champagner wurde feierlich auf den Gipfel getragen, doch leider kehrte die Dame mit den Trinkbechern wegen aufzieh-endem schlechtem Wetter vorzeitig um, so standen die Unentwegten mit vollen Flaschen, aber ohne Trinkbecher auf dem Gipfel. Am Montag ging’s ab Skilift Zuoz via Botta Cuolm zum Piz Griatschuls auf 2972 Meter. Der Aufstieg führte durch ein Feld von Lawinen-verbauungen und durch ungespurten Schnee. Die Führungs- und Spurarbeit war sehr anstrengend und schweisstreibend, sie wurde hauptsächlich vom Gruppenleiter bewältigt. Bei der Hangquerung kurz vor dem Rastplatz waren Sicherheitsabstände angesagt, dem umsichtigen Tourenleiter war die Sicherheit der Teilnehmer erstes Gebot.

Am Dienstag teilte sich die Gruppe in zwei Richtungen: Einerseits nahm man den Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Piz da las Coluuonnas auf 2803 Metern in Angriff. Andererseits wurde der Weg auf die Fuorcla Grevasalvas in Angriff genommen und auf 2688 Meter aufgestiegen. Späterer Treffpunkt war das Passrestaurant auf dem Julierpass. Auf dem Piz da las Coluonnas wurde eine berauschende Aussicht auf die umliegenden Berge, die Passstrasse und das Dorf Bivio genossen, gerastet wurde an einem komfortablen, windgeschützten Platz. Die Abfahrt war kurz, aber durch Tiefschnee von der feinsten Sorte - ein idealer Abschluss des viertägigen Trips ins Engadin.








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