Der Montagabend gehörte den Tieren
25.08.2008


Verfasser: Kurt Betschart
Teilnehmer:
Ort/Region: Zoo

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Prominent geführt durch den Zoodirektor Benjamin Sinniger, bekamen die Mitglieder des SKRJ im Rahmen des Montagsprogramms einen interessanten und anschaulichen Blick hinter die Kulissen des Kinderzoos.

Kurt Betschart

Zirkus Knie und Kinderzoo sind Begriffe in Rapperswil. Doch wer hat schon Gelegenheit und Musse, einmal hinter dessen Kulissen zu schauen. Der Skiklub liess sich am Montagabend aus erster Hand über das Unternehmen Kinderzoo, seine "Bewohner" und seine Besucher informieren.

Der Stadt etwas zurückgeben
Zoodirektor Benjamin Sinniger wies in seiner Begrüssung auf die 46-jährige Tradition und Philosophie des Kinderzoo's hin. Rapperswil und Knie sind seit langem extrem verbunden. Schweizweite Umfragen haben gezeigt, dass 98% der Befragten Rapperswil in einem Zug mit dem Zirkus Knie nennen; lange vor dem Schloss oder den Rosen. So wollten die Gebrüder Knie 1962 "ihrer" Stadt etwas zurückgeben und einen Anziehungspunkt schaffen, der nicht nur von November bis März zu Rapperswil gehört.

Trotz enormer Wandlung in der weltweiten Zoolandschaft ist Knie's Kinderzoo seinem Konzept immer treu geblieben. Kein "Aufspringen" auf kurzfristige Trends, immer wieder die Be-sinnung "back to the roots". Trotzdem blieb und bleibt Knie's Kinderzoo der Moderne nicht verschlossen. Grosse Bedeutung hat heute gezieltes Marketing und eine zielgerichtete Personalarbeit. Das "Verkaufen von positiven Emotionen" ist eine fantastische Aufgabe, meinte Sinniger und freute sich über Fragen der interessierten Abendgäste des SKRJ.

Benjamin Sinniger wies auf dem hochinteressanten Rundgang immer wieder auf Verbesserungen in der Infrastruktur und der Tierhaltung hin. Neider und Besserwisser versuchen, mit pseudo-tierschützerischen Massnahmen das gute und tierfreundliche Funktionieren von Zirkus und Kinderzoo zu stören. Doch auch mit "extremen" und "selbsternannten" Tierschützern wird heute das Gespräch gesucht und meist eine Lösung gefunden. Jahr für Jahr werden Investitionen in Millionenhöhe getätigt und es entspricht kaufmännischem Gebaren, dass solche Ausgaben amortisiert werden und die über 40 Arbeitsplätze des Kinderzoos gesichert sind.

Viel Wissenswertes über Tiere
Im Rundgang, war gespickt mit viel Wissenswertem über die rund 300 Tiere. Ihre Haltung, ihre Pflege und ihre Lebensweise fand bei den Besuchern grosses Interesse. Benjamin Sinniger informierte ausführlich über geplante Projekte und über die Schwierigkeiten der Beschaffung gewisser Tierarten. So werden etwa wegen eines Import- und Zuchtverbotes bald keine Elefanten mehr in Europa zu besichtigen sein. Die vor drei Jahren spurlos verschwundenen Erdmännchen geben immer wieder Gesprächsstoff und Anlass zu Fragen. Im Affenhaus informierte Sinniger über die Lernfähigkeit dieser Tiere und über das Affenfrühstück unter Mitarbeit der Besucherkinder. Selbstverständlich und voller Stolz zeigte er die neuen Gebäude wie das Giraffenhaus und die Elefantenstallungen. Dass Giraffen bis zu 9 Meter hoch werden und im Stehen schlafen, wussten wohl die wenigsten. Höhepunkt des Abends war dann der "Apéro für Grosstiere", bei dem die Skiklübler den Giraffen und Elefanten vorbereitete Häppchen reichten.










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