Tourenwoche Vals 2008
08.03.2008 - 15.03.2008


Verfasser: Susanne und Röbi Guggenbühl
Teilnehmer: 14 Türeler
Ort/Region: Vals

Photos:
  

Tourenleiter: Hanspeter Helbling und Peter Muff

Samstag

Nach ca. 1 Std. Autofahrt erreichten die 14 "Türeler" das auf 1254 m gelegene Vals. Wo ist der Schnee geblieben? Braune Hänge links und rechts, doch das konnte unsere gute Laune nicht verderben. Zur Begrüssung trug ein guter Weisswein das seine zur guten Stimmung bei und als Heinz dann noch seinen Rucksack auspackte und dies und jenes zum Vorschein kam, fielen auch schon die ersten Sprüche. Spätestens nach dem feinen Znacht wussten wir, auch trotz der schlechten Wetterprognosen - uns kann nichts mehr passieren.


Sonntag: Skitour Ampervreilhorn 2802 m, 1414 Höhenmeter, 4 Std.

Mangels geschlossener Schneedecke oberhalb des Dorfes fuhren wir mit den Autos ein Stück hinauf bis zur Abzweigung Peiltal. Nach dem schneebedeckten Waldweg erreichten wir offenes Gelände und erklommen das Zwischenziel Hohbüel. Hanspeter führte uns auf der letzten Etappe sicher bis zum Gipfel des Ampervreilhorns. Die Sonne vermochte nicht durch die nebligen Luftschichten zu dringen und die Aussicht liess zu wünschen übrig. Dafür fanden wir noch Pulverschnee auf harter Unterlage bei der Abfahrt.


Montag: Ruhetag, Schlechtwetterprogramm

Unsere beiden Tourenleiter Hanspeter und Peter organisierten am Morgen eine Besichtigung der Valser Mineralquellen und am Nachmittag badeten wir in der vom Architekten Peter Zumthor gestalteten Therme Vals.


Dienstag: Skitour Faltschonhorn 3022 m, 900 Höhenmeter, 3 Std.

Bei schönem Wetter und frischem Pulverschnee gelangten wir mit Gondelbahn und Skiliften in die Höhe. Zuerst fuhren wir ein Stück auf der präparierten Skipiste talwärts um bei einer günstigen Stelle ein Bachbett zu überqueren. Nun stiegen wir auf und querten einen Hang mit aperen Stellen. Der Skistock von Tschäpps vermochte dieser Belastung nicht standhalten und brach entzwei. Doch mit dem Leatherman von Heinz wurde der Stock wieder einsatzbereit gemacht. Flache Stücke wechselten mit Steilstücken ab und der Vorderste durfte kräftig spuren. Der Gipfelhang war mit Steinen durchsetzt was uns bewog zu Fuss weiter zu gehen. Ein kräftiger Westwind fegte uns um die Ohren. Trotz heftiger Zahnschmerzen kämpfte sich die tapfere Iris auf den Gipfel mit schöner Aussicht vor. Auf Pulverschnee liess es sich genussvoll hinabgleiten. Im untersten Teil führte uns Peter gekonnt auf den spärlichen Schneeresten zum Durstlöschen ins Restaurant Gadenstatt. Peter und Iris zogen es vor den Zahnarzt in Ilanz zu besuchen.


Mittwoch: Schlechtwetterprogramm

Es regnete am Morgen und so organisierte Hanspeter eine Führung durch das Dorf. Herr Vieli erzählte uns während 1 Std. von den Walsern und ihrem Leben. Am Nachmittag marschierten wir auf einem Feldweg hoch über dem Dorf zum Beizli Ganni und liessen es uns gut gehen.


Donnerstag: Skitour Punkt 2940 m neben dem Furggeltihorn, 1207 Höhenmeter, 4 Std.

Hanspeter hat Geburtstag, da lachte nicht nur er, die Sonne machte es ebenso. Mit den Autos fuhren wir nach Zervreila auf 1850 m. Der Aufstieg beginnt hinten am Stausee. Zuerst ist eine eher flache Strecke von ca. 3.5 km mit den Fellen zu tappen. Das imposante, im Nebel versteckte Zervreilahorn zeigte sich just zum Fototermin. Vor uns sind noch zwei andere Gruppen unterwegs, die uns die Spurarbeit abnahmen. Zum Dank überholten wir sie bei einer Pause und gelangten als erste auf den Gipfel. Nach einer steilen Abfahrt machten wir in einer windgeschützten Mulde Mittagsrast. Auf Hanspeters Geburtstag wurde mit Schämpis lautstark angestossen und Heinz zauberte aus seinem Rucksack Snacks und Spärgeli mit Mayonnaise hervor. Wir genossen die Abfahrt im Pulverschnee und mussten die 3.5 km Flachstrecke nochmals zurücktappen. Im Restaurant Zervreila löschten wir den Durst. Nach dem wiederum ausgezeichneten Nachtessen überraschte Tschäpps den Hanspeter noch mit einer Geburtstagstorte.


Freitag: Skitour Wissgrätli 2866 m, 1016 Höhenmeter, 2 Std.

Bei verhangenem Himmel starteten wir von Zervreila aus Richtung Fanellhorn. Auf dem Wissgrätli windete es und trübte ein, wir entschlossen uns dort zu bleiben. Nach einer Weile schien die Sonne wieder wie es sich gehört. Wir bewunderten die schöne Aussicht auf die umliegenden Berge. Der eher feuchte Schnee machte Turi und Heinz nichts aus, sie wedelten gekonnt die Hänge hinunter. In der Gartenwirtschaft von unserem Hotel Glenner ging nun die Post ab. Aus dem Autoradio von Tschäpps erklang fetzige Musik bis die Batterie leer wurde. Es wurde gejohlt und getanzt, das halbe Dorf machte mit.


Samstag: Skitour Frunthorn 3030 m, 550 m Aufstieg, 2 Std., 1220 m Abfahrt

Schönes Wetter verlockte uns zu dieser Skitour, die im Skigebiet begann. Auf dem Gipfel präsentierte sich ein prächtiges Panorama. Die Abfahrt im Pulver- und Nassschnee wurde durch die Mittagsrast unterbrochen. An einem windgeschützten Platz überraschte uns Heinz mit Weiss- und Rotwein und Bier. Die Gondelbahn brachte uns wieder ins apere Vals hinunter.
Nach der Gepäckaufnahme im Hotel fuhren wir glücklich und zufrieden nach Hause.


Vielen herzlichen Dank an die beiden Tourenleiter Hanspeter Helbling und Peter Muff.
Sie haben ein gutes Hotel ausgewählt und uns eine schöne Tourenwoche ermöglicht.


Susanne und Röbi Guggenbühl








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