Zweitagestour Bedrettotal
27.01.2007 - 28.01.2007


Verfasser: Georges
Teilnehmer: 9 Personen
Ort/Region: Tessin, Bedrettotal

Photos:
  

Gut gelaunt düsten wir am Samstagmorgen in Rapperswil los in Richtung Tessin (oft auch als Sonnenstube bezeichnet). Nach dem Gotthardtunnel mussten wir allerdings feststellen, dass wir die Sonnencreme noch nicht sofort hervornehmen müssen. Es war bedeckt und schneite ganz leicht. Ohne Eile inspizierten wir schnell unser Nachtlager in Ronco bevor wir weiter nach All'Acqua fuhren. Dort wurden die Autos parkiert und die Felle auf die Skis geklebt. Im Vergleich zu unserer Region liegt im Bedrettotal momentan sehr viel Schnee.

Bei diesem Wetter sind nicht viele Tourenfahrer unterwegs was für Egon und Ruedi zur Folge hatte, dass sie selber Spuren mussten (übrigens Danke). Je höher wir stiegen desto stärker fegte der Wind vom Nufenenpass her über unsere Köpfe. Schön konnten wir im Winterraum der Capanna Piansecco einen Zwischenhalt einlegen und uns kurz stärken.

Über der Waldgrenze wurde die Sicht immer schlechter und weil der aktuelle Schneedeckenaufbau keine Experimente zuliess entschlossen wir uns schon bald die Tour abzubrechen und einen gemütlichen Jassmittag einzuschalten, zumal für den Sonntag bestes Wetter angesagt war. Soweit so gut aber einer hat mir dann leider immer schlechte Karten verteilt...

Das Hotel in Ronco war eigentlich ganz gut, wenn nur die kleine Zvieriplatte für 3 Personen, die einer mit Hunger alleine verspeist, nicht überrissene Fr. 40.50 gekostet hätte (auch nach Reklamation).

Am Sonntagmorgen war der Himmel wie erhofft strahlend blau. Wieder starteten wir von All'Acqua, aber heute in Richtung Süden. Schnell mussten wir feststellen, dass auch auf der Schattenseite keine optimalen Schneeverhältnisse herrschten. Wieder leisteten unsere beiden starken Männer Spurarbeit, was bei diesem windgepressten Schnee viel Kraft erforderte. Wir kamen aber mit unserer 9er Gruppe zügig voran und schon bald standen wir auf dem Piz Val Piana (oder so). Die letzten 10 Minuten des Aufstiegs kam nochmals der starke Wind vom Vortag auf aber nach wenigen Minuten auf dem Gipfel liess dieser nach, sodass wir uns Richtig gemütlich verpflegen und dabei das geniale Panorama geniessen konnten. Wie immer konnte uns Röbi auch die Namen der entlegensten Gipfeln nennen.
Die Abfahrt vom Gipfel ins Tal war dann, wegen der Schneeverhältnisse, für alle eine Herausforderung. Unten angekommen brauchten wir natürlich sofort eine Stärkung. Wir genossen noch die letzten warmen Sonnenstrahlen bevor wir alle zufrieden die Heimreise antraten.

Besten Dank dem Organisator und bis zum nächsten Mal.










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