Gemsfairen - Tüfels Joch
03.04.2005


Verfasser: Georges
Teilnehmer: Urs, Egon, Hansruedi, Christian, Georges
Ort/Region: Klausen

Photos:
  

Am lezten Sonntag sind wir bereits um 6:45 Uhr im Restaurant Urnerboden eingetroffen. Wir wollen, den Gemsfairen bezwingen und anschliessend via Claridenfirn und Tüfels Joch zum Urnerboden zurückzukehren.
Ein schöner Tag kündigte sich seit längerer Zeit an, weshalb wir an diesem Tage nicht die einzigen Tourenfahrer sein werden. Die Bahn auf den Fisetengrat nahm deshalb ihren Betrieb bereits vor 7 Uhr auf, was alle sehr schätzten. Nach kurzer Wartezeit waren wir bereits an der Reihe und im Nu auf dem Fisetengrat, praktisch zeitgleich mit der Sonne, die sich langsam hinter den Bergen erhob.
Zügig schritten wir voran. Die Schlüsselstelle konnte problemlos ohne Harscheisen gemeistert werden. Der weitere Anstieg zum Gipfel stellte uns ebenfalls vor keine Schwierigkeiten. Höchstens gewisse Nachwehen vom Vorabend waren ein Thema.

Auf dem Gipfel (2972m) waren wir wie erwartet nicht ganz alleine aber schön ists dort oben allemal. Die folgende Abfahrt auf den Claridenfirn benutzten einige um ihr Material übermässig zu strapazieren. Pulverschnee war es jedenfalls nicht, der einer Bindung zu schaffen machte. Nach kurzer Rast stiegen wir zügig Richtung Tüfels Joch (2919m). Aufgrund der Schneeverhältnisse liessen wir den Bocktschingel links liegen. Emsiges Treiben herrschte an beiden Abseilstellen. Bis wir unsere Skis fertig aufgeschnallt und unsere Seile zurechtgelegt hatten war aber bereits eine Abseilstelle frei zum Einrichten.
Mit der Routine unseres Tourenführers ging es ruck-zuck vorwärts. Nach dem ersten Hasen war auch klar, dass unser 60 Meter Seil direkt bis zum Einstieg hinunter reichte. Und schon musste ich mich anseilen. Seit meiner SAC-JO-Zeit hatte ich dies nie mehr gemacht und das sind jetzt auch schon über 20 Jahre her. Ganz professionell sah es wohl nicht aus aber ich habe den Wandfuss heil erreicht und im Nachhinein hat es sowieso Spass gemacht, spätestens beim Blick hinauf.

Nun standen knapp 1500 Meter Abfahrt vor uns. Leider waren die Schneeverhältnisse nicht besonders gut aber wir alle haben schon schlechtere Verhältnisse angetroffen und waren dennoch zufrieden. Leicht schwitzend erreichten wir einige Zeit später das Auto beim Urnerboden. Die Tourensaison kann ruhig noch einige Zeit so weitergehen...









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